Über uns

 

Die zwei Zweibeiner des Rudels sind ich, Stephie, und mein Lieblingsmann.
Ich habe Hunde schon immer geliebt und wuchs mit einer Meute Bobtails auf. Mein Mann hatte niemals Haustiere bevor er mich traf (O.k. auf seinen Wunsch: Er hatte eine Schildkröte als Kind ♥) und sagte frei heraus, dass ich mich zwischen ihm und einem möglichen Hund entscheiden müsse. Er wäre niemals damit einverstanden, dass ein Hund bei uns einzieht.

Vor 18 Jahren schaffte ich es dann, ihn ins Tierheim Süderstraße zu locken und da war sie, Ronja, unser erster gemeinsamer Hund. Für meinen Mann war es Liebe auf den ersten Blick. Wir haben sie noch am selben Tag mit nach Hause genommen und in der ersten Nacht schlief mein Mann neben ihrem schnell im Zoogeschäft gekauften Körbchen auf dem Fußboden, da er dachte, sie würde sich sonst einsam fühlen. Ins Bett sollte sie schließlich niemals! Es kam wie es kommen musste, das war ihre erste und letzte Nacht auf dem Boden.

Ein paar Jahre später kam dann Labrador Paula als Zweithund und 2nd chance dog dazu.

Nach Ronjas Tod wollten wir mal einen Hund von einem verantwortungsbewussten Züchter. Schauen, wie es so ist, wenn das Tier bisher nur Gutes erlebt hatte. Nach einiger Recherche und Überredungsarbeit meinerseits entschieden wir uns für einen Australian Shepherd. Wir fuhren zum Züchter, eigentlich, um uns Welpen anzusehen. Aber dort begrüßte uns ein sechs Monate alter Aussie, in den ich mich direkt verliebte. Nach unserem zweiten Besuch nahmen wir ihn mit nach Hause. Jamie war ein fröhlicher und lustiger Hund, mit dem wir viel Spaß hatten. Leider starb er dieses Jahr, viel zu früh, kurz nach seinem sechsten Geburtstag.

Zwei Monate vor Jamies Tod überredete unsere Tierärztin uns, einen rumänischen Straßenhund aufzunehmen. Wir sollten nur eine Pflegestelle sein, bis ein endgültiges Zuhause für ihn gefunden wäre. Aber schon nach zwei Tagen konnten wir ihn nicht mehr hergeben und so ergänzte Enkidu unser Rudel.

Enki ist von seinem Naturell ein wahrer Rudelhund und nicht glücklich als Einzelhund. Daher entschieden wir uns ein paar Monate nach Jamies Tod nach einem Begleiter für Enki Ausschau zu halten, da Paula bereits zu alt ist und die beiden nicht viel miteinander anfangen können. Wir stolperten über einen Post auf Facebook, dass ein Australian Shepherd, Luna (vorher Lotte), ein neues Zuhause sucht. Nachdem wir sie ein paar mal getroffen hatten und sicher waren, dass sie gut zu uns und Enki passen würde, kam sie als neuestes Mitglied in unser Rudel. Schau doch mal in unseren Post zu ihrem Einzug: Welcome home, Luna

Neben den Hunden lebt auch Kater Oskar bei uns.
Meist hatten wir mehrere Katzen, aber leider starben fast alle. Einige durch Autos, eine durch einen Raubvogel. Daher haben wir zurzeit nicht den Mut wieder eine neue Katze aufzunehmen. Aber Oskar nimmt uns schon ein wenig übel, dass mehr und mehr Hunde kommen und er immer noch allein ist. Mal sehen, vielleicht haben wir in der Zukunft wieder etwas mehr Mut.

Enkidu

wp-1470035418502.jpgEnki, ein Schäferhund-Carpathin Mischling, wurde 2015 geboren.

Als Welpe lebte er in Rumänien. Wie so viele Balkan-Straßenhunde, landete er in der Tötungsstation eines großen Tierheims. Über Facebook entdeckte ihn unsere Tierärztin ein paar Tage bevor er getötet werden sollte. Mithilfe des Vereins Pfotenfreunde Bayern wurde er dann nach Deutschland gebracht und sollte eigentlich erst mal nur als Pflegehund zu uns kommen. Bei einer ersten Untersuchung stellte sich heraus, dass mit seiner Hüfte etwas nicht in Ordnung ist. Die Tierklinik diagnostizierte dann, dass seine Hüfte einseitig zertrümmert wurde und sich dadurch das Dach nicht richtig bilden konnte. Er hat also quasi eine traumatische HD. Mit Nahrungsergänzung und Physiotherapie konnte er fast ohne Einschränkungen laufen und seit er seine Goldimplantate bekommen hat, merkt man eigentlich nichts mehr.

Er ist Hunden und Menschen gegenüber freundlich und genießt seine Zeit bei uns.Vor allem die regelmäßigen zwei Mahlzeiten am Tag. Manchmal holt er den Herdenschutzhund raus und ist besonders dickköpfig, meist benimmt er sich aber wie ein wahrer Schäferhund, der arbeiten und gefallen will.

Luna Lovegood

wp-1470035971221.jpgLuna Lovegood, ein Australian Shepherd, wurde 2011 geboren.

Sie stammt aus einer alten Arbeitslinie und das merkt man. Luna ist schnell, aufmerksam, arbeitswillig und hochintelligent. Aber neben dem Trieb zu arbeiten, ist sie auch in der Lage zu entspannen und genießt einen Abend neben uns auf der Couch.

Wir beginnen erst sie kennenzulernen, aber ich kann jetzt schon sagen, dass sie die größte Anzahl an Schnuten hat, die ich je bei einem Hund gesehen habe. Lächeln, Gier, Verwunderung, Ekel, Neugier, Frust, Spaß, Ärger, … ihr Gesicht ist ein offenes Buch.

Paula

 

Paula P1000846Paula, ein Labrador Retriever, wurde 2003 geboren.

Als sie sechs Monate alt war wurde sie von einem Auto überfahren. Nach sehr vielen Operationen war sie wieder in der Lage halbwegs normal zu laufen. Zu dieser Zeit adoptierten wir sie von unserem damaligen Tierarzt, der sich bis dahin um sie gekümmert hatte.

Mit viel Physiotherapie, Homöopathie und Kräutern konnte sie ein fast normales Leben führen. Erst jetzt im Alter quält sie Arthrose in verschiedenen Gelenken und jede Bewegung fällt ihr schwer. Ihren Lebensabend wird sie an ihrem warmen Platz am Ofen verbringen. An den schlechten Tagen begleitet von freundlichen rosa Elefanten.

Oskar

 

oskar-p1010090Oskar, ein Perser-Mischling, wurde 2009 geboren.

Er ist der entspannteste Kater den ich je gesehen habe. Oskar schafft es jeden Tag Mäuse zu fangen und dabei den Eindruck zu vermitteln, er hätte den Sessel nie verlassen.

Außerdem ist er ein geborener Hundetrainer, der mit Aufmerksamkeitsübungen und positiver Bestärkung Hütehunde wie Luna zu Lämmchen erzieht.

Und nein, er hat kein Übergewicht. Es ist nur das Fell! -Zitat seiner Patentante Michi.

Zu mir


Ich habe Anglistik studiert und bin zugelassene Heilpraktikerin (human) nach dem HeilprG mit weiterführenden Ausbildungen in klassischer Homöopathie und Osteopathie.

Daher liegt mir die naturheilkundliche Behandung meiner Fellnasen sehr am Herzen und ich bin gerne für ein Experiment zu haben.

Die Wissenschaftlerin in mir möchte jedoch auch immer so viel wie möglich zu einem Thema wissen, sodass ich häufig Stunden um Stunden mit Recherche verbringe.

Diesen Blog schreibe ich, da mein Freundeskreis von meinen ganzen Hundegeschichten langsam genervt ist und ich willige neue Opfer (also Dich ♥) brauche. Ich freue mich immer über Kommentare, da so eine Kommunikation mit Dir als Leser aufkommen kann und ich nicht das Gefühl habe, konstant Monologe zu halten. 🙂

Wenn Dir etwas auf dem Herzen liegt oder du uns einfach nur etwas mitteilen möchtest, schick uns eine Mail. Wir freuen uns.

 

3 Gedanken zu “Über uns

  1. Pingback: Wir stellen vor: Oskar, the cat – The Pell-Mell Pack

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